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Wasserführende Armaturen

Strahlrohre
Hohlstrahlrohre
Schaumrohre
Zumischer
Hydroschild
Schaum- Wasserwerfer
Spülratte
Stützkrümmer
Sammelstück
Saugkorb
Standrohr / Unterflurhydrantenschlüssel
Verteiler
Druckbegrenzungsventil
Absperrschieber
Übergangsstücke
Überflurhydrantenschlüssel


Strahlrohre

BM
 

CM

DM

D


Strahlrohre werden zur Wasserabgabe benötigt. Die Mehrzweckstrahlrohre haben alle ein Schaltorgan, dieses ermöglicht das Umschalten von Voll- auf Sprühstrahl. Als Mittelstellung gibt es noch die Möglichkeit die Wasserabgabe zu unterbrechen. Das D Strahlrohr verjüngt den Leitungsquerschnitt und gibt dem Löschmittel einen gerichteten Vollstrahl zum löschen.

Daten:
Bezeichnung:
Kupplung:
Durchmesser Düse:
Durchflussmenge:
Durchmesser Mundstk.:
Durchflussmenge:
Gewicht:
Strahl:

B Mehrzweckstrahlrohr (BM)
Storz B
16 mm
400 l/min bei 5 bar
22 mm
800 l/min bei 5 bar
2,3 kg
Voll- und Sprühstall

C Mehrzweckstrahlrohr (CM)
Storz C
9 mm
100 l/min bei 5 bar
12 mm
200 l/min bei 5 bar
1,38 kg
Voll- und Sprühstall

D Mehrzweckstrahlrohr (DM)
Storz D
4 mm
25 l/min bei 5 bar
6 mm
50 l/min bei 5 bar
0,6 kg
Voll- und Sprühstall

D Strahlrohr (D)
Storz D
3,5 mm
22 l/min
-
-
0,3 kg
Vollstrahl


Hohlstrahlrohre

Hohlstrahlrohr 130
 

Hohlstrahlrohr 500
 


Die Gruppe der Hohlstrahlrohre ist die neuste Generation von Strahlrohren. Diese wurden in den USA schon Anfang der 80er Jahre eingesetzt, setzten sich aber in Europa erst in der jüngsten Zeit durch. Die Anschaffungskosten für solche Strahlrohre bei denen die Durchflussmenge und die Strahlgeometrie stufenlos eingestellt werden kann sind sehr hoch. Auch der Wartungsaufwand ist gegenüber herkömmlichen Mehrzweckstrahlrohren Höhe. Diese Rohre werden vor allem bei Bränden in Gebäuden mit der Gefahr einer Brandgasdurchzündung (Flasch Over) eingesetzt. Der Brandrauch kann mit diesen Rohren optimal abgekühlt werden und der Wasserschaden ist durch die geringe Durchflussmenge erheblich niedriger.

Daten:
Bezeichnung:
Kupplung:
Durchflussmenge:
Gewicht:
Strahl:

Hohlstrahlrohr 130
Storz C
25 - 130 l/min
2,3 kg
Hohlstrahl 0 bis 120 Grad stufenlos

Hohlstrahlrohr 500
Storz C
100 - 500 l/min
3,38 kg
Hohlstrahl 0 bis 120 Grad stufenlos


Schaumrohre

M 4
 

S 4

Schaumpistole


Die Schaumrohre werden in Schwer und Mittelschaumrohre eingeteilt wobei die Zahl mit 100 Multiplizier die Durchflussmenge in l/min an Schaummitel-Wassergemisch angibt. Die Verschäumungszahl gibt an mit Wie viel Luft das Gemisch aufgeschäumt wird. Das Schaummittel-Wassergemisch wird im Zumischer erzeugt und über Schlauchleitungen zu den entsprechenden Rohren transportiert, Dort wird es mit Luft aufgeschäumt und ergibt dann Schaummitel-Wasser-Luftgemisch. Es wird vornehmlich bei Flüssigkeitsbränden eingesetzt.

Daten
Bezeichnung:
Kupplung:
Durchflussmenge:
Betriebsdruck
Gewicht:
Strahl:
Wurfweite:
Verschäumungszahl:

Mittelschaumrohr M4
Storz B
400 l/min
10 Bar
5,6 kg
Vollstrahl
10 m
VZ 75

Schwerschaumrohr S4
Storz B
400 l/min
10 Bar
2,7 kg
Vollstrahl
26 m
VZ 20

Schaumpistole
Storz D
100 l/min
2 - 4 Bar
2,5 kg
Vollstrahl
2 - 4 m
-


Zumischer

Z 4
 


Der Zumischer (Z hier mit angeschlossenem Ansaugschlauch) wird zum zumischen von Löschmittelzusätzen benötigt. In ihm wird durch das Injektorprinzip, Wasser wird durch eine Treibdüse beschleunigt und in einer Fangdüse wieder aufgefangen, der Löschmittelzusatz dem Wasser beigemischt. Der Zumischer Z4 hat eine Durchflussmenge von 400 l/min.

Daten
Bezeichnung:
Kupplung:
Durchflussmenge:
Betriebsdruck
Gewicht:
Zumischrate:

Zumischer Z4
Storz B
400 l/min
10 - 12 Bar
5,6 kg
0 - 5 % Stufenlos


Hydroschild

 C


Hydroschilde werden zum niederschlagen von giftigen Dämpfen oder Nebel sowie Partikeln in der Luft genutzt. Sie bilden während des Betriebs eine halbkreisförmige Wasserwand.

Daten:
Bezeichnung:
Kupplung:
Wurfhöhe:
Wurfbreite:
Nenndruck:
Durchflussmenge:
Gewicht:

Hydroschild Größe C
Storz C
8 Meter
27 Meter
8 - 10 Bar
800 - 1000 l/min
1,1 kg


Schaum- Wasserwerfer

SW 16

Schaumaufsatz


Der Schaum- Wasserwerfer ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Gerau auf dem Dach des LF 16 verladen. Er wird wegen seiner Wurfweite immer dort Eingesetzt wo ein nahes herangehen an das Feuer nicht mehr gefahrlos möglich ist. Für den Betrieb des Wasserwerfers können Voll- und Sprühstrahldüsen eingesetzt werden. Der Schaumaufsatz ermöglicht das erzeugen von Schwerschaum. Der nötige Zumischer ist in den Schaumaufsatz integriert. Der Wasserwerfer ist tragbar und kann an jeder beliebigen Stelle aufgebaut werden.

Daten:
Bezeichnung
Kupplung:
Durchflussmenge:
Wurfweite:
Gewicht:
Zusätze:

SW 16
Storz B
1600 l/min
30 Meter
15 kg
Voll- Sprüh- und Schaumaufsatz


Spülratte


Kanalspüllratten sind zum wirkungsvollen Reinigen von unterirdischen Rohrleitungen und Kanälen. Die Feuerwehr Klein-Gerau setzt nur die Größe C mit auswechselbarem Düsen und Kopfstück ein.

Daten:
Bezeichnung:
Kupplung:
Betriebsdruck
Gewicht:
Strahl:

Kanalspülratte
Storz C
5 bar
1,6 kg
je nach Düse vor und zurück bzw. nur zurück


Stützkrümmer

 B

Stützkrümmer mit BM Strahlrohr


Der Stützkrümmer wird zum Schutz beim verlegen von Schläuchen über scharfen Kannten oder zum ableiten der Rückkraft des vom BM-Strahlrohr erzeugten Wasserstrahls eingesetzt. Bei Einsatz eines Stützkrümmers kann das BM-Strahlsrohr mit 2 statt drei Feuerwehrleuten gehalten werden.

Daten:
Bezeichnung:
Größe:
Kupplung:
Durchmesser:
Gewicht:

Stützkrümmer
B
Storz B
75 mm
1,8 kg


Sammelstück

A - BB


Das Sammelstück dient dem zusammenführen von zwei B-Leitungen. Bei der Wasserzuführung zu einer Feuerlöschkreiselpumpe wird das Sammelstück auf den A Eingang der Pumpe gekuppelt. Hierdurch kann der Pumpe aus zwei B-Leitungen Wasser zugeführt werden. Wenn nur durch eine B-Leitung Wasser eingespeist wird, verhindert eine Rückschlagklappe das austreten von Wasser auf dem freien Abgang.

Daten:
Bezeichnung:
Eingang:
Ausgang:
Gewicht:

A-BB
2 X Storz B
1 X Storz A
3,3 kg


Saugkorb

Saugkorb

Saugkorbschutz


Der Saugkorb wird am Ende einer Saugleitung angekuppelt und verhindert das abreisen der Wassersäule beim unterbrechen der Wasserförderung. Er verhindert auch das eindringen von groben Schmutzpartikeln in die Saugleitung und Feuerlöschkreiselpumpe. Bei stark verschmutzten oder fliesenden Gewässern wird zusätzlich ein Saugkorbschutz über den Saugkorb gezogen. Dieser verhindert das eindringen von Schmutzpartikeln in die Saugleitung und Feuerlöschkreiselpumpe.

Daten:
Durchmesser:
Kupplung:
Gewicht:

110 mm
Storz A
5 kg


Standrohr / Unterflurhydrantenschlüssel

DN 80


Standrohre dienen zur Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz. Diese werden in Unterflurhydranten eingeschraubt und mittels Unterflurhydrantenschlüssel aktiviert. Die beiden B Abgänge können mit Niederschraubventilen abgesperrt werden.

Daten:
Bezeichnung:
Abgänge:
Gewicht:

DN 80 (Nenndurchmesser für Hydrantenleitung)
2 X Storz B
6,9 kg


Verteiler

 B - CBC


Verteiler werden zur Aufteilung einer B-Leitung in drei C- oder zwei C und eine B-Leitung genutzt. Durch ein Übergangsstück kann an den mittleren Abgang sowohl ein C als auch ein B Schlauch angeschlossen werden. Alle Abgänge können mittels Niederschraubventil abgesperrt werden. Bei der Feuerwehr Klein-Gerau werden ausschließlich B-CBC Verteiler eingesetzt.

Daten:
Bezeichnung:
Abgänge:
Gewicht:

B-CBC
2 X C / 1 X B
5,9 kg


Druckbegrenzungsventil


Druckbegrenzungsventile gehören zur Standardbeladung jedes Löschfahrzeugs. Sie werden in eine Schlauchleitung gekuppelt um Druckstöße zu filtern. Wenn der Eingestellte Druck überschritten wird, wird der überflüssige Druck über den seitlich gelegene B-Abgang abgeleitet. Fällt der Druck wieder schließt das Ventil selbsttätig.

Daten:
Kupplung:
Gewicht:
Druckbegrenzung:

Storz B
5,25 kg
0 - 16 Bar


Absperrschieber


Absperrschieber werden zur Abtrennung von langen Schlauchleitungen oder vor Hindernissen verwendet. Sie werden in die Schlauchleitung eingekuppelt und können bei Bedarf diese Absperren.

Daten:
Kupplung:
Durchmesser:
Gewicht:

B Storz
75 mm
2,6 kg


Übergangsstücke

A - B

B - C

C - D

C - Geka



Übergangsstücke werden zur Querschnittsveränderung an Schläuche oder Armaturen eingesetzt. Das Übergangsstück C auf Geka dient dem Wassersauger als Übergang auf genormte Feuerwehrschläuche.

Daten:
Bezeichnung:
Kupplung:
Durchmesser:
Gewicht:

A-B
Storz A und B
110 mm und 75 mm
1,55 kg

B-C
Storz B und C
75 mm - 52 mm
0,6 kg

C-D
Storz C-D
52 mm - 25 mm
0,4 kg

C-Geka
Storz C - Geka
52 mm - 25 mm
0,5 kg


Überflurhydrantenschlüssel

Form A

Form B


Überflurhydrantenschlüssel gibt es in den Formen A und B. Die verschiednen Überflurhydranten werden je nach Bauart mit einer der beiden Schlüssel geöffnet und aktiviert.

Daten:
Art:
Gewicht:

Form A
1,3 kg

Form B
2,2 kg

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